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Prof. Dr. Jean Ziegler
Hartwig Barthold

Die ZerreißprobeHartig Barthold: Die Zerreißprobe


Klassenkampf und Generationenkonflikt als fundamentale Gesellschaftskrise

 

Hardcover, 296 Seiten
Preis: € 24,90
ISBN-Nr.: 978-3-8391-7534-7
Erschienen: Books on Demand Oktober 2010

“KAPITEL 5: Der neue Feudalismus

... Die heutige Oberschicht zeigt auch hier, etwas vereinfacht betrachtet, in ihrem Verhalten ein Selbstverständnis, das dem der historischen Feudalschicht sehr nahe kommt. Auch ihre Ziele sind Reichtum und Einfluss zur Sicherung ihres Wohlstands, und sie grenzt sich von den anderen sozialen Schichten ab. Abgesehen von sozialen Aktivitäten, die sich häufig an Äußerlichkeiten erschöpfen, hat sie wenig Integrationsinteresse in die Gesellschaft und an der Gesellschaft. Diese Integration wäre vermutlich kontraproduktiv in ihren Zielen, ihrem Reichtum und Einfluss. Auch die heutige Oberschicht hat einen eigenen Status und Standessymbole wie Häuser, Flugzeuge, Kleidung, exklusive Treffen und Feierlichkeiten, auch sie glaubt, einen Anspruch auf die Arbeitsergebnisse anderer Menschen zu haben. Spezifisch ist ihr Wunsch nach einer Maximierung der Kapitalrendite, auch zu Lasten anderer sozialer Schichten. ...”

Klappentext des Buches

Der Befund dieses Buches ist alarmierend: Demokratie und soziale Marktwirtschaft, die Stabilitätsgaranten in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg, verlieren in der Bevölkerung an Rückhalt. Partikularinteressen einzelner Gruppen ersetzen den gesellschaftlichen Konsens. Inmitten dieser Situation trifft uns die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Die Zerreißprobe vollzieht sich vor allem auf zwei Feldern: Ober-, Mittel- und Unterschicht driften auseinander, überwunden geglaubte Klassengegensätze manifestieren sich neu. Und der Konflikt zwischen Alt und Jung verschärft sich, weil der Generationenvertrag alter Prägung den Jungen jede Zukunft raubt. Unter den Voraussetzungen stehen unsere Chancen, im globalen Konkurrenzkampf zu bestehen, denkbar schlecht.

Dieses Buch will aufrütteln. Es scheut sich nicht vor drastischen Szenarien, um mit aller Dringlichkeit vor einem Zerfall unserer Gesellschaft zu warnen. Es will aber zugleich Mut machen, indem es – nicht zuletzt unter Rückgriff auf historische Beispiele und mit Blick auf große Persönlichkeiten – mögliche Auswege aus der Krise zeigt. Dabei schaut es auch weit über den deutschen Tellerrand hinaus auf die Entwicklung bei unseren europäischen Nachbarn und auf der ganzen Welt.

 


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unten zeigt die
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Zahlen zu M1.
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Aktuelle Zahlen (01.05.2012):
Geldmengen pro Haushalt /
 Veränderung p.a.:

Bar: 5.192,85 €
M1: 34.624,25 € / +6,8%
M2: 57.084,49 € / +2,6%
M3: 60.227,02 € / +1,2%
Vermögen & “Stundenlohn”
des reichsten Deutschen:

17,10 Mrd. € / 479.045 €
Die 60 DM Kopfgeld 1948
entsprechen heute:

 6.988,58 €
Der Monatslohn, um heute die Kaufkraft
der 60 DM von damals zu erhalten:

13.977,16 €
Der Bruttostundenlohn aller 
Arbeiter vom Dez. 1948
entspricht heute:
131,62 €
Geldumlaufgeschwindigkeit:
2011 auf 1,86 gesunken
(1981 noch 6,56)
Aktuelle Themen:
Staatsverschuldung
Wie viel Sie vom “Aufschwung” haben

Krisenpolitik - eine unendliche Geschichte

50 Jahre nach
Ludwig Erhard
»Wohlstand für Alle«:


*Dr. Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht
Weitere Infos

Buchdeckel gross mit Rand miniErgänzungsband 2009

 


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Der Band 2007 ist nur noch bis Juli 2012,
der Ergänzungsband 2009 noch bis Juni 2014 erhältlich.

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Umfrage: Welchen Grund dafür, dass unsere Politiker nichts gegen den Meudalismus unternehmen, halten Sie für am gewichtigsten?
Politiker wissen nichts oder zu wenig vom Meudalismus. Es fehlt ihnen dazu an Bildung.
Politiker lassen sich von Meudalisten und Meudalherren blenden.
Politiker lassen sich von Meudalisten und Meudalherren bestechen.
Politiker wissen vom Meudalismus, aber sind zu feige, dagegen anzugehen.
Die Frage stellt sich nicht, denn es gibt keinen Meudalismus.
Die Frage stellt sich nicht, denn die Politiker gehen gegen den Meudalismus vor.
Auswertung der Umfrage



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“Der Feudalismus von heute ist ein Feudalismus mit menschlichem Gesicht.”


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