English Version
Google
Sie suchen etwas
bestimmtes?


 im www oder hier in
 www.meudalismus.dr-wo.de
Angelika M. Wohofsky

Informieren Sie Ihre Freunde und Bekannten über diese Seite!

Share |

Java installiert?

Pressetext von:

Rezensionen von:

Kostenloses Rezensionsexemplar gewünscht?

wohofskyWie der Nil in der Wüste

02.03.2010

Von Angelika M. Wohofsky, Wirtschaftsjournalistin, Redakteurin und Lektorin

Wie der Nil in der Wüste

Ein Wortbild, das am besten die Umverteilung des Geldes von armen Menschen zu immer reicher werdenden Vermögenden beschreibt. Wozniewski zeigt anhand von Beispielen, wie eine anfangs gleiche Menge Geldes durch kapitalistische Wirtschaftsform innerhalb von vier Jahrzehnten zu rund zehn Prozent der Bevölkerung wandert. Das geht auf Kosten der Masse, sodass ein Mittelstand heute in Wirklichkeit nicht mehr existiert. Der Autor vergleicht diesen Vorgang mit dem Spiel Monopoly. Hat man einmal die Schlossstraße und das Parkhotel erstanden, kann man gar nicht mehr anders, als reich zu werden. Das Geld vermehrt sich auch ohne produktiver körperlicher Arbeit. Wie das Spiel selbst endet somit kapitalistisches Wirtschaften im Konkurs der Masse zugunsten einer Handvoll Profiteure. Der Crash ist also vorprogrammiert. Nicht die Basisinnovationen der Kondratieffzyklen sind also Auslöser eines neuen Wirtschaftswachstums, sondern der (natürliche) zyklische Zusammenbruch des Nils. Die Lösung bietet Wozniewski, indem man Regeln dem kapitalistischen Wirtschaften auferlegt. Man könne das mit dem Spiel Monopoly ebenfalls im Kleinen probieren: Man lege einfach eine Obergrenze des Vermögens der Spieler fest. Was drüber hinaus eingenommen wird, muss den anderen Spielern verfügbar gemacht werden. Das “Dumme” daran ist, dass man dann unendlich lange spielen kann, ohne dass es Verlierer und Gewinner gibt.

Der 1959 geborene Autor ist selbständiger Rechtsanwalt für Bank-, Kapital- und Insolvenzrecht. Er sagt, dass die Zeichen auf Sturm für den Wirtschaftsliberalismus stehen und wir “Gefangene unseres Denkens” sind. Selbst Kleinkredite würden ebenfalls nur das feudale System aufrecht erhalten. Wozniewski bezeichnet diesen modernen Feudalismus als “Meudalismus”. Ein Buch, das auf packende Weise die Mechanismen einer ungeregelten Finanzwirtschaft offen legt. Wer sich immer schon die Frage gestellt hat, warum das Geld einfach nicht reicht, obwohl so viel Geld wie nie zuvor in Umlauf ist, darf sich von diesem Buch desillusionieren lassen.

 

Harald Wozniewski: Wie der Nil in der Wüste. Der moderne Feudalismus in Deutschland - Meudalismus. Eine gesellschaftskritische Studie.  BoD 2007, 208 Seiten, broschiert.

Harald Wozniewski: Wie der Nil in de Wüste. Der moderne Feudalismus in Deutschland - Meudalismus (Ergänzungsband 2009). BoD 2009, 77 Seiten, broschiert. [Der Ergänzungsband ist nur nach Lektüre des ersten Buches verständlich und geht auf die Wirtschaftskrise näher ein.]

 


Sie sind Journalist und möchten über das Buch schreiben?
Für Ihre journalistische Arbeit können Sie bei BoD online kostenlose Rezensionsexemplare bestellen http://www.bod.de/index.php?id=272

[Vorwort] [Inhalt] [Meudalismus] [Monopoly] [Modelle] [Fakten] [Irrwege] [Lösung] [Appelle] [Netzwerk] [Buch] [Buch2009] [Buchlinks] [Rezensionen] [stöbern] [ausleihen] [vom Autor] [Literatur] [Forschung] [Veranstaltungen] [Nachwort] [Pressestimmen] [Impressum]
Mittelschicht?
Der Farbbalken
unten zeigt die
Gesellschafts-
schichten anhand
der aktuellen
Zahlen zu M1.
Weitere Infos
          
Zur Erläuterung anklicken!
Aktuelle Zahlen:
Geldmengen pro Haushalt /
 Veränderung p.a.:

Bar: 4.919,65 €
M1: 32.019,16 € / +13,3%
M2: 52.174,19 € / + 2,9%
M3: 55.688,29 € / + 3,6%
Vermögen & “Stundenlohn”
des reichsten Deutschen:

17,55 Mrd. € / 491.652,- €
Die 60 DM Kopfgeld 1948
entsprechen heute:

6.406,19 €
Der Bruttostundenlohn
aller Arbeiter von 1948
entspricht heute:
120,95 €
Geldumlaufgeschwindigkeit:
2009 auf 2,0 gesunken
(1981 noch 6,6)
Aktuelle Themen:
Griechischer Staatbankrott
Die Finanzkrise
Was ist Mittelschicht?

50 Jahre nach
Ludwig Erhard
»Wohlstand für Alle«:

*Dr. Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht
Weitere Infos

Buchdeckel gross mit Rand miniErgänzungs- band 2009

Was auch Sie tun können!

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
feudalismus-e-group
und/oder
twitter.com/DrWo
Facebook.com

Eine Anfrage an das Bundeskanzleramt wartet auf Antwort!

In diesem Chatfenster können Sie mit anderen anwesenden Lesern chatten.
Vielleicht ist auch Dr. Wo anwesend.

Sie werden automatisch binnen etwa 30 Sekunden mit dem Nicknamen “Anon????” angemeldet. Sie können Ihren Nicknamen unten rechts ändern. (Wenn Sie auf eine andere Seite von www.meudalismus.dr-wo.de wechseln, werden Sie ausgeloggt und wieder neu eingeloggt.)

Zeigen Sie Flagge mit einem T- oder Polo-Shirt und passendem Spruch!

Zum Vergrößern anklicken!Zum Vergrößern anklicken!
*Damit läuft Dr. Wo in Karlsruhe herum.

Sie erhalten das “Shirt” schon mit vorbereitetem Text u. a. bei
www.shirtway.de
www.shirtpainter.com
 

 


Welchen Grund dafür, dass unsere Politiker nichts gegen den Meudalismus unternehmen, halten Sie für am gewichtigsten?
Politiker wissen nichts oder zu wenig vom Meudalismus. Es fehlt ihnen dazu an Bildung.
Politiker lassen sich von Meudalisten und Meudalherren blenden.
Politiker lassen sich von Meudalisten und Meudalherren bestechen.
Politiker wissen vom Meudalismus, aber sind zu feige, dagegen anzugehen.
Die Frage stellt sich nicht, denn es gibt keinen Meudalismus.
Die Frage stellt sich nicht, denn die Politiker gehen gegen den Meudalismus vor.
Auswertung