In verschiedenen Aufsätzen (Moderner Feudalismus in Deutschland, Die Stundenlöhne der reichsten Deutschen, Wenn das Geld fließt, wie der Nil in der Wüste, Die Einkommensentwicklung steht Kopf) versuche ich den Zusammenhang zwischen dem wachsenden Reichtum einiger Weniger und dem seit 30 Jahren stetigen Niedergang der Volkswirtschaft deutlich zu machen. Das dort verwendete Datenmaterial erlaubt einen interessanten und aufschlussreichen Vergleich. Für das Jahr 2002 wurde von der Zeitschrift manager-magazin (http://www.manager-magazin.de/koepfe/reichste/0,2828,183574,00.html) das Vermögen der 100 reichsten Deutschen auf zusammen 254,9 Milliarden Euro geschätzt. Vergleichen wir dieses Vermögen - besser: diese Wirtschaftsmacht - der 100 reichsten Deutschen des Jahres 2002 einmal mit den Geldmengen M1, die in den Jahren 1968 bis 1995 in der gesamten Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland vorhanden waren:
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Was sagt uns dieser Vergleich?
Die 100 reichsten Deutschen besitzen heute ein Vermögen und eine Wirtschaftsmacht, die in Geld ausgedrückt fast doppelt so groß (185%) ist wie das gesamte Geldvermögen in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 1968.
Die 100 reichsten Deutschen besitzen heute etwa soviel, wie 1986 in der Bundesrepublik Deutschland an Bargeld und an Bankgeld (Geldmenge M1) existierte.
Das Wirtschaftswunder der 1960er Jahre funktionierte mit einer Geldmenge, die viel kleiner war als die Vermögen der 100 reichsten Deutschen!
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| Die Frage stellt sich nicht, denn es gibt keinen Meudalismus. td> |
| Die Frage stellt sich nicht, denn die Politiker gehen gegen den Meudalismus vor. |
| Auswertung der Umfrage |
“Der Feudalismus von heute ist ein Feudalismus mit menschlichem Gesicht.”
Der Aufschwung ist da!
“Die richtigen Fragen”
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