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Geldfluss: Die falsche Vorstellung der Volkswirte vom Geldfluss in unserer Volkswirtschaft

(2008, ergänzt 2013)

von
Harald Wozniewski

Die heutige Lehre der Volkswirtschaft befasst sich kaum mit Geld. Ein Blick in die Lehrbücher zur Volkswirtschaft offenbart dies deutlich. Wenn man das Stichwort Geld in den Inhaltsverzeichnissen als Unterpunkt findet, so ist das schon ein Glücksfall. Die Wörter Geldfluss und Geldverteilung findet man weder in den Inhalts- noch in den Stichwortverzeichnissen. Gerne wird das Thema Geld in der Volkswirtschaft als unwichtig abgetan. Es ist ja “nur eine Art Schmiermittel, das die Tauschvorgänge erleichtert”. Manche sprechen denn auch von einem “Geldschleier”, der über den als einzig relevant angesehenen realen Tauschvorgängen liege. Und selbst Monetarismus und Keynesianismus beschränken sich auf Fragen, wie Geld und Geldmenge sich insgesamt in einer Volkswirtschaft auswirken; die Geldmenge in den Händen der einzelnen Menschen ist kein Thema.

So stiefmütterlich das Geld und der Geldfluss in der Volkswirtschaftslehre behandelt werden, so mangelhaft und irrig ist auch die Vorstellung der meisten Volkswirte davon. Wäre der Fluss des Geldes durch eine Volkswirtschaft so belanglos, wie gerne von den Volkswirten getan wird, so würden diese Fehlvorstellungen ja keinen Schaden anrichten. Aber in Wirklichkeit hat der Geldfluss für Konjunkturen und Wirtschaftskrisen eine zentrale Bedeutung. Die Finanzkrise seit 2007 mag das manchem Volkswirt vor Augen geführt haben; ob die meisten auch “gesehen haben”, bleibt fraglich.

1. Eine falsche Vorstellung

Unter der Fragestellung, welche Bedeutung der Geldfluss bei Konjunkturabschwüngen oder bei Wirtschaftskrisen hat, werden die Fehlvorstellungen deutlich. So ist - wenn man explizit nach dem Geldfluss fragt - die Vorstellung sehr verbreitet, dass sich ein Konjunkturabschwung in einer Verlangsamung oder in einem Stau des Geldes zeige. Die folgende Grafik zeigt diese Vorstellung:

GeldflussvonderSeite

Hier fließt ein gleichmäßig breiter Geldfluss durch die Volkswirtschaft und durch die Zeit. Konjunkturschwankungen bestünden darin, dass das Geld einmal schneller fließt und einmal langsamer. Das Geld staue und beschleunige sich gleich einer Ziehharmonika so, wie man es auch vom Stopp and Go bei Verkehrsstaus auf der Autobahn kennt (auch als Nagel-Schreckenberg-Modell bekannt). Schulbeispiel für solch einen volkswirtschaftlichen Vorgang ist auch der sog. Schweinezyklus  (http://www.google.com/search?hl=de&q=Schweinezyklus), wenn man ihn einmal mit Blick auf den Geldfluss hinterfragt.

Als Beispiel für solch eine falsche Vorstellung soll uns folgender Text aus dem kürzlich neu erschienen Buch der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, Der Sieg des Kapitals, 2013, S. 155-157, dienen (Hervorhebungen und Anmerkung von mir):

“Natürlich gab es im 19. Jahrhundert immer noch große Armut, was gerade Marx und Engels eloquent angeprangert haben. Aber gleichzeitig konnten immer mehr Menschen wählen, ob sie konsumieren wollten. Dieser Wandel von einer Mangel- zu einer Überflussgesellschaft brachte daher ein Phänomen hervor, das in früheren Gesellschaften undenkbar gewesen wäre: Werbung. Solange Nahrung und Kleidung knapp waren, musste man sie nicht anpreisen, denn sie fanden von selbst ihre Käufer. Doch sobald die kapitalistische Fülle regierte, war der Kunde König und musste umschmeichelt werden. 1854 stellte Ernst Litfaß seine ersten Werbesäulen in Berlin auf, und 1855 wurde das erste »Vermittlungsbüro« für Anzeigen gegründet, die in Zeitungen erscheinen sollten.

Der Überfluss führte immer wieder zu Absatzkrisen, was sofort die Frage aufwarf, ob sich vielleicht Regelmäßigkeiten erkennen ließen. Der französische Arzt Clement Juglar stellte bereits 1860 die These auf, dass sich die Krisen in einem Rhythmus von sieben bis elf Jahren ereignen würden. Diese Theorie wurde später von anderen Ökonomen wie Joseph Schumpeter variiert und ergänzt, aber bis heute bleibt offenkundig, dass die moderne Wirtschaft zwischen Aufschwung und Abschwung oszilliert. Es scheint dem Kapitalismus nicht möglich zu sein, einfach nur linear zu wachsen oder auf einem hohen Plateau zu verharren. Stattdessen herrscht eine launische Dynamik, die zwischen Krise und Boom pendelt.

Diese Schwankungen dürften damit zu tun haben, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und zum Herdenverhalten neigt. Bei einem Aufschwung herrscht allseits gute Laune, was die meisten Unternehmer animiert, zu investieren und neue Arbeitnehmer anzustellen. Die Löhne steigen, die Preise steigen, der Absatz steigt, die Gewinne steigen. Die Welt erscheint wunderbar. Doch irgendwann kippt die Freude in Angst um, und die ersten Unternehmer fürchten, dass sie ihre Güter künftig nicht mehr loswerden könnten. Also investieren sie nicht mehr und halten ihr Geld zusammen - der Abschwung beginnt, der sich dann meist selbst verstärkt. Firmen bleiben auf ihren Gütern sitzen und fangen an, Mitarbeiter zu entlassen. Dies wirkt auf alle Konsumenten zurück, selbst wenn sie ihren Arbeitsplatz noch haben. Jeder fängt an zu sparen, um für schlechte Zeiten vorzusorgen, und verfährt nach dem bewährten Motto: »Man weiß ja nie.«

Die Binnennachfrage bricht ein, noch mehr Firmen gehen pleite, noch mehr Mitarbeiter werden entlassen. Die Spirale dreht sich, und sie dreht sich immer schneller nach unten. "Trotzdem endet jede Krise irgendwann, selbst wenn niemand eingreift. Das 19. Jahrhundert illustriert diese Kreisläufe bestens, weil die Regierungen damals noch nicht wussten, wie man Krisen steuert, und einfach abwarteten. Manchmal mussten sie mehr als ein Jahrzehnt warten, aber eines Tages setzte wieder ein Aufschwung ein, weil genügend Unternehmer bereit waren, neue Investitionen zu wagen.

Eine Konjunkturkrise kommt jedoch selten allein, sondern meist setzt sich eine Finanzkrise oben drauf, die das eigentliche Desaster auslöst. Einen normalen Abschwung könnten Banken noch verkraften, doch oft haben sie während eines Aufschwungs nicht nur echte Investitionen, sondern auch reine Spekulationen finanziert.

Die erste weltweite Finanzkrise ereignete sich im Jahr 1857. In Deutschland hatten sich die Aktienkurse seit 1850 verdoppelt, und auch weltweit wurden die Wertpapiere deutlich teurer. Zudem zeigte sich ein Muster, das bis heute gilt: Wenn eine Spekulationswelle einsetzt, flutet sie gleich alle Märkte. Es wurde nicht nur mit Aktien hantiert, sondern auch Rohstoffe wurden auf Kredit gekauft und zwischengelagert, weil man hoffte, dass die Preise weiter steigen würden. Die Blase platzte, als am 24. August 1857 die amerikanische »Ohio Life Insurance and Trust Company« ihre Zahlungen einstellen musste.

Die Krise sprang von Bank zu Bank, von Firma zu Firma: Am Ende waren in den USA mehr als 5 000 Unternehmen und Kreditinstitute pleite, obwohl viele dieser Firmen eigentlich gesund waren.' Doch eine Finanzkrise zeichnet sich dadurch aus, dass sie jeden mitreißt, weil »Solvenz« und »Liquidität« nicht mehr zu unterscheiden sind.

Diese Begriffe klingen sehr technisch, sind aber absolut zentral, um den Verlauf von Finanzkrisen zu verstehen. Bei einer Insolvenz ist eine Firma oder Bank objektiv pleite, weil die Verluste so groß sind, dass das Firmenvermögen nicht mehr ausreicht, um sie aufzufangen. Eine Liquiditätskrise hingegen bedeutet, dass eine Firma oder Bank ihre Zahlungsverpflichtungen mühelos erfüllen könnte - wenn nicht gerade das gesamte Geldsystem gelähmt wäre. Derartige Liquiditätsprobleme treten in einer Finanzkrise regelmäßig auf, weil niemand mehr seinen Geschäftspartnern vertraut. Zahlungen werden zurückgehalten, und das vorhandene Geld wird gehortet [Anm. gemeint ist: von allen]. Gleichzeitig stürmen die Kunden ihre Banken, weil sie Angst um ihr Vermögen haben. Der Geldkreislauf kollabiert.”

Dabei müsste Ulrike Herrmann es eigentlich besser wissen, hatte sie doch selbst erst festgestellt, wie sehr die sogenannte Mittelschicht sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Lage selbst belügt (Hurra, wir dürfen zahlen: Der Selbstbetrug der Mittelschicht, 2010)

Mit diesem Bild geht eine weitere Fehlvorstellung einher, nämlich eine über das Geldmengenwachstum. Fragen Sie unsere Volkswirte einmal, wie stark unsere Geldmenge seit beispielsweise der Währungsreform 1948 gewachsen ist! Die wissen es nicht annähernd. Das Geldmengenwachstum ist nicht im Bewusstsein der Volkswirte, es ist also in den Köpfen gleich null. Wenn Sie eine Antwort bekommen, dann vielleicht die, dass die Geldmenge wahrscheinlich entsprechend dem Bruttosozialprodukt gewachsen sei. (Die richtige Antwort, nämlich im Schnitt 10% jährlich, finden Sie z. B. hier in der Excel-Tabelle www.kiwifo.de/geldmengenwachstum.xls zu [Fakten/Kaufkraft] “Geld, Kaufkraft und die Einkommensverteilung” / 6. Aktuelle Berechnungen”). Fragen Sie unsere Volkswirte weiter, wie überhaupt oder wodurch die Geldmenge wächst! Wenn Sie Glück haben, wird Ihnen etwas von Kreditvergaben geantwortet. (Die richtige Antwort finden Sie unter [Fakten/Bankenkrise] “Die amerikanische Bankenkrise und die weltweite Finanzkrise”) Da aber das Geldmengenwachstum als gleich null gedacht wird, wird wiederum irrtümlich unterstellt, dass Kreditvergabe und Kredittilgung sich im Wesentlichen die Waage halten (“- sieht man einmal von der Staatsverschuldung ab”). Diese Fehlvorstellung korrespondiert mit dem Problem, das ich bereits 2003 in [Irrwege/Nilpoolitik] “40 Jahre Nilpolitik” beschrieben habe.

Der fatale Irrtum bei dem Bild oben besteht also einmal darin, dass der Geldfluss über die Zeit hinweg als annähernd konstant hoch (= konstante Geldmenge) angesehen wird, und einmal darin, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftssubjekten hinsichtlich ihrer Kaufkraft (= ihres Geldbesitzes) völlig ignoriert werden. Der Blick auf letzteres wird sogar völlig verstellt. Das falsche Bild suggeriert, als staue sich das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt bei allen Wirtschaftssubjekten gleichermaßen. So ist denn auch immer wieder davon die Rede, dass “die Menschen”, also alle, zu sehr sparen würden, etwa weil sie verunsichert seien.

Dieser Irrtum wirkt sich natürlich aus, wenn nach politischen Lösungen gesucht wird. Es werden auf politischer Ebene Maßnahmen beschlossen (z. B. Konjunktur- und/oder Steuersenkungsprogramme), die vielleicht einen Geldstau wieder lösen könnten, wie er in der Grafik oben abgebildet ist. Da aber der Geldfluss und der Geldstau in Wirklichkeit völlig anders aussehen, können solche Maßnahmen zur Konjunkturbelebung nicht funktionieren.

2. Der Geldfluss tatsächlich

Wir müssen den Blick auf den Geldfluss um 90 Grad drehen, um das Wesentliche zu erkennen. Drehen wir den Fluss so, dass die Zeitachse nicht nach rechts, sondern nach hinten ins Bild hinein zeigt, und wir nicht einen Längsschnitt, sondern einen Querschnitt durch den Geldfluss sehen:

Geldflussdrehen_c

Aus diesem Blickwinkel sehen wir die Verteilung des Geldes innerhalb der Volkswirtschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wir sehen die Geldverteilung unter den Wirtschaftssubjekten (private Haushalte, Unternehmen, öffentliche Körperschaften usw.), die hier nebeneinander aufgereiht sind. Natürlich ist das Geld in der Realität nie so gleichmäßig verteilt, wie hier gezeigt. In einer groben Annäherung zeigt das folgende Bild die Geldverteilung, wie sie nach der Währungsreform 1948 in Deutschland zustande kam, wobei die Wirtschaftssubjekte nach ihrem Geldbesitz (bitte nicht mit Vermögen verwechseln!) sortiert sind:

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Der breite Pfeil, der ins Bild hinein zeigt, soll den Verlauf des Geldflusses (in die Zukunft) andeuten. Die nach links und nach rechts gekrümmten Pfeile sollen an den Geldverkehr zwischen den Wirtschaftssubjekten erinnern. Ein Teil der Marktteilnehmer gibt einem anderen Teil der Markteilnehmer Geld “im Tausch” gegen irgendwelche Güter (Waren, Dienste, Arbeit usw.). Diejenigen, die besser und mehr Geld einnehmen als sie ausgeben, sortieren wir nach rechts, die anderen nach links. Dadurch wird sich der Geldberg rechts weiter erhöhen:

nil05

Und links würde das Geld sich weiter vermindern,

nil06

wäre da nicht das Geldmengenwachstum von gut 10% jährlich. Das sorgt (jedenfalls eine Zeit lang) dafür, dass links das Geld nicht weniger wird, sondern manchmal sogar etwas mehr. Im folgenden 3D-Diagramm sehen Sie - wieder in einer groben Annäherung - die Veränderung des Geldflusses in Deutschland seit 1948, also über einen Zeitraum von 60 Jahren:

Zum Vergrößern anklicken

(Die Berechnungen des Diagramms erhalten Sie unter
www.meudalismus.dr-wo.de/NilplusGeldmengenwachstum.xls.
Nähere Erläuterungen dazu unter
[Fakten/Bankenkrise] “Die amerikanische Bankenkrise und die weltweite Finanzkrise” 3.1.)

Preisfrage: Wenn die Geldmenge um 10% jährlich wächst und 99% der Leute einen (Einkommens-) Zuwachs von nur 1% haben, wie viel Zuwachs hat das restliche Prozent der Leute?  Die Antwort finden Sie in Tabelle 5 in www.kiwifo.de/geldmengenwachstum.xls.

Hier sehen Sie das Diagramm zuvor in fast ganzer ...

Zum Vergrößern anklicken

bzw. ganzer Höhe:

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Von der Seite (Längsschnitt):

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Dass das Geld vorne ganz links dann doch weniger wird, liegt in dem Modell - übrigens wie in der Realität! - daran, dass das Wachstum des Geldzuflusses zu den Reichen (rechts des Geldflusses) das Geldmengenwachstum zu übersteigen beginnt. Bei alledem sind die anfangs eingestellten Wachstumsparameter bis zum Schluss unverändert!

Was wir hier noch nicht sehen, ist die unterschiedliche Fließgeschwindigkeit des Geldes. Wie schon im Nilmodell ([Modelle/Der Nil] “Wenn das Geld fließt wie der Nil in der Wüste”) erklärt, tritt ein sog. Meudaleffekt auf, wenn ein Marktteilnehmer mehr Geld einnimmt, als er ausgeben kann, was eben bei Meudalherren typisch ist. Während in der breiten Bevölkerung das Geld Monat für Monat so schnell ausgegeben wird, wie es eingenommen wird, liegt bei den Meudalherren das meiste Geld still. Das ist keine Absicht. Aber Hunderte Millionen Euro jährlich lassen sich eben nicht so leicht ausgeben - wenn man es nicht “zum Fenster herauswerfen” will (siehe [Fakten/Geldberge] “Wohin nur mit dem Geld?”). Wenn wir auf den anfänglichen Querschnitt zurückgreifen, so können wir nur farblich andeuten, welcher Teil des gesamten Geldes schneller und welcher langsamer ließt:

NilFlussgeschwindigkeiten1

NilFlussgeschwindigkeiten2

Je mehr die Farbe von grün nach rot wechselt, desto langsamer fließt das Geld. Wie sich auf diese Weise die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes insgesamt in Deutschland während der letzten 30 Jahre verlangsamt hat, sehen Sie in [Fakten/Konjunktur] “Meudaleffekt, Geldmengenwachstum und Konjunktur”.

3. Resümee

Der Geldfluss in Deutschland hat ein völlig anderes Aussehen, als das im Allgemeinen angenommen wird. Das Bild vom Stopp and Go im Stau auf der Autobahn geht an der Realität weit vorbei. Ein “Anschieben” der Konjunktur ist - um in diesem Bild zu bleiben - mit den heute öffentlich diskutierten Methoden (z. B. Konjunktur- und/oder Steuersenkungsprogramme) nicht möglich.

Leser seit 14.11.2008:

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