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Meudalismus
Appelle

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Der Berg und die Senke von Schilda

(Dezember 2012)

von
Harald Wozniewski

gelesen von Napoleon

Eine kurze Erklärung, warum alle Versuche der Politik falsch und fruchtlos sind, Armut dadurch zu bekämpfen, dass alle denkbaren Maßnahmen für die Armen ergriffen werden.

Es gab da einmal eine Landschaft im Reich der Schildbürger mit einem hohen Berg und mit einer tiefen Senke. Der Berg, so behaupteten die Schildbürger, störe sie nicht. Aber die tiefe Senke störe sie – maßlos.

Deshalb begaben sich die Schildbürger in die Senke und begannen dort zu arbeiten: mit Schaufeln, mit Sägen, mit Hämmern und mit allem, was gerade zur Hand war. Nach einem Jahr harter Arbeit stellten die Schildbürger fest, dass sie die Senke zwar völlig umgewühlt hatten, dass sie aber immer noch da war und dass sie die Schildbürger störte – maßlos.
Es vergingen weitere 20 Jahre, in denen die Schildbürger in der Senke schufteten, in denen es den Schildbürgern aber nicht gelang, die Senke zu beseitigen – sie wurde eher noch tiefer.
Da kam ein kleiner Junge aus dem Nachbarort vorbei und fragte interessiert, was denn hier gemacht werde. Als die Stadträte von Schilda ihr Jahrhundertprojekt stolz erklärt hatten, sagte der Junge ganz frech:

"Ihr müsst mit euren Schaufeln auf den Berg steigen und ihn Stück für Stück in die Senke schaffen!" Die Stadträte bekamen vor lauter Zorn hochrote Köpfe und der Bürgermeister brüllte den Jungen an:

"DER BERG STÖRT UNS NICHT!!! DU HAST DOCH KEINE AHNUNG!"

Erschrocken rannte der Junge nachhause und die Schildbürger begaben sich wieder in die Senke. Das war vor genau 273 Jahren.

Und die Schildbürger arbeiten heute noch in der Senke.
 

Leser seit 14.03.2013:

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